Belastungsmuster 01
Für mittelständische Unternehmen in der Region Stuttgart
Wir geben Ihren Beschäftigten mit Rücken-, Gelenk- oder Muskelbeschwerden innerhalb von 14 Tagen einen fachärztlichen Termin, einen Plan, der zu ihrer Arbeit passt, und jemanden, der die Umsetzung begleitet.
Ihre Zahl, nicht unsere
Wir zeigen Ihnen keine Ersparnis, die wir behaupten. Wir zeigen Ihnen Ihre eigene Belastung — mit offenen Annahmen, die Sie jederzeit anzweifeln können.
Bundesweiter Durchschnitt 2025 je nach Kasse 17–24 Tage. Ihren eigenen Wert kennt Ihre Personalabteilung.
Bruttoentgelt zuzüglich Arbeitgeberanteile. Ersatzkräfte, Terminverzug und Produktivitätsverlust sind hier nicht eingerechnet.
Entgeltfortzahlung für Muskel-Skelett-Fälle
pro Jahr, nur für Rücken, Gelenke und Muskulatur
Rechenweg: Beschäftigte × Ausfalltage × 20,3 % (BKK Gesundheitsreport 2025) × Kosten je Tag. Die Zahl der Betroffenen ist mit rund 15 % der Belegschaft angesetzt — erfahrungsgemäß entfällt der Großteil der MSK-Tage auf eine kleine Gruppe. Diese Rechnung sagt nichts darüber, wie viel davon vermeidbar ist. Genau das ist die Frage, die ein Pilot beantwortet.

Der eigentliche Verlauf
Nicht wegen mangelnder Disziplin. Sondern wegen eines Termins, den es nicht gibt.
Warum es bisher niemand löst
Das ist der eigentliche Grund, warum aus zwei Wochen Rückenschmerz zwei Monate Ausfall werden. Nicht mangelnde Disziplin, sondern ein Termin, den es nicht gibt.
Ihr Betriebsarzt darf nach § 3 ASiG untersuchen und beraten, aber nicht behandeln. Der Hausarzt überweist — und dann beginnt das Warten. Die Physiotherapie startet nach Verordnung, endet nach dem Rezept und weiß nichts über den Arbeitsplatz. Firmenfitness erreicht die Sportlichen, nicht die Betroffenen.
Wir setzen genau an dieser Stelle an: fachärztlicher Termin in 14 Tagen, Plan innerhalb einer Woche danach, begleitete Umsetzung über zwölf Wochen.

Ab hier übernehmen wir
Der Unterschied zu allem, was Ihre Beschäftigten bisher angeboten bekommen: Am Anfang steht keine Broschüre und kein Gruppenkurs, sondern ein Facharzt, der untersucht und entscheidet.
Ihr Aufwand
Sie brauchen kein eigenes Gesundheitsmanagement, keine Projektstelle und keine neue Software in Ihrem Haus.
Sie sagen uns, wo die Ausfälle am höchsten sind — meist Produktion, Lager oder Montage. Wir starten dort, nicht im ganzen Haus.
Eine Informationsveranstaltung mit ärztlicher Beteiligung, danach die Funktionschecks während der Arbeitszeit, in Schichten organisiert. Personal und Geräte bringen wir mit.
Den ausformulierten Entwurf der Betriebsvereinbarung und das Datenschutzkonzept bringen wir mit. Ihr Betriebsrat prüft und verhandelt — er muss nichts selbst erarbeiten. Erfahrungsgemäß dauert das sechs bis sechzehn Wochen; wir planen es von Anfang an ein.
Abrechnung
Wir könnten Ihnen eine Einsparung versprechen. Die großen Studien zur betrieblichen Gesundheitsförderung geben das nicht her — und Ihr Betriebsarzt weiß das. Also übernehmen wir stattdessen einen Teil des Risikos.
bei Programmstart — deckt fachärztliche Untersuchung, Diagnostik und Planerstellung
erst nach zwölf Wochen und nur, wenn eine messbare Funktionsverbesserung dokumentiert ist
Funktionscheck und ärztliche Einordnung für die Belegschaft.
Fachärztliche Versorgung für Betroffene und BEM-Fälle.
Für Führungskräfte und Schlüsselpersonen.
Über § 3 Nr. 34 EStG sind 600 € je Beschäftigten und Jahr steuer- und abgabenfrei, über eine betriebliche Krankenversicherung als Sachbezug weitere 600 €. Welcher Bestandteil bei Ihnen über welchen Weg finanzierbar ist, klären wir vor Angebotslegung schriftlich mit Ihrer Steuerberatung.
Wo wir arbeiten
Montage über Kopf, Heben, Zwangshaltungen. Facharbeiter, die schwer zu ersetzen sind.
Repetitives Heben, Schichtbetrieb, alternde Stammbelegschaft.
Einer der Sektoren mit den höchsten MSK-Fehlzeiten — und dem knappsten Ersatz.
Kälte, Taktarbeit, einseitige Belastung an der Linie.
Für einzelne Betriebe zu klein — im Verbund oder über die Innung tragfähig.
Bauhof, Entsorgung, Grünpflege. Ältere Belegschaften, hohe körperliche Last.
Realistisch bedienen können wir Unternehmen mit 250 bis 2.000 Beschäftigten im Umkreis von etwa 60 km um Stuttgart. Liegt Ihr Schwerpunkt bei psychischer Belastung oder Sucht, sind wir nicht der richtige Anbieter — dann nennen wir Ihnen passendere.
Über den Bewegungsapparat hinaus
Rücken und Gelenke sind unser Kern, weil dort die teuersten Fehltage entstehen. Sie sind aber nicht das Einzige, was darüber entscheidet, ob jemand mit 58 noch kann, was er mit 45 konnte.
Deshalb decken wir acht Themenfelder ab — von Blutdruck und Stoffwechsel über Schlaf im Schichtbetrieb bis zu Menopause und Männergesundheit. Zu jedem einzelnen weisen wir offen aus, wie gut es belegt ist. Und wir sagen ebenso offen, was wir nicht anbieten: kein Ganzkörper-MRT, keine Gentests, kein „biologisches Alter“, keine Nahrungsergänzung.
Kraft, Beweglichkeit, Rückenbeschwerden
Blutdruck, Lipide, Diabetesrisiko
Schichtbetrieb, Schlafapnoe
Kantine, Verlaufswerte
Tabak, Alkohol, Impfungen
Darmkrebs, Check-up 35
Menopause, Männergesundheit 40+
Vermittlung, kein eigener Schwerpunkt

Für Schlüsselpersonen
Bei einer Fachkraft in der Montage springt jemand ein. Beim Werkleiter oder bei der Geschäftsführerin selbst geschieht das nicht — und genau diese Personen gehen am spätesten zum Arzt.
Der übliche Manager-Check-up in Deutschland kostet 1.400 bis 2.500 Euro und ist internistisch geprägt. Der Bewegungsapparat kommt darin kaum vor, obwohl er die häufigste Ursache längerer Ausfälle ist. Wir drehen den Schwerpunkt um: sportmedizinisch-orthopädische Funktions- und Leistungsdiagnostik plus internistisches Basislabor — an einem halben Tag, mit einem Plan statt eines Befundordners.
Bevor Sie uns glauben
Wir legen unsere gesamte fachliche Grundlage offen — einschließlich der großen Studien, die zeigen, dass betriebliche Gesundheitsprogramme meistens nicht wirken.
Warum wir das tun: Ihr Betriebsarzt kennt diese Studien. Ein Anbieter, der sie verschweigt, verliert das erste fachliche Gespräch. Und Sie sollen wissen, worauf wir uns stützen — nämlich auf die eine Versorgungsform, für die unabhängige positive Belege vorliegen: fachkraftgeführte muskuloskelettale Behandlung.
Wirksam ist es dort, wo eine Fachkraft mit Behandlungsbefugnis tatsächlich behandelt. Nicht dort, wo eine App Inhalte ausspielt.
Von sechs unabhängig bewerteten Feldern der betrieblichen Gesundheitsversorgung fiel nur eines positiv aus — die muskuloskelettale Versorgung mit echter Fachkraft. Peterson Health Technology Institute, 2024.Datenschutz
Ein Gesundheitsprogramm erreicht nur dann die Menschen mit Beschwerden, wenn diese keine Konsequenzen fürchten. Deshalb ist unsere Datenarchitektur so gebaut, dass Sie individuelle Gesundheitsdaten nicht bekommen können.
Verantwortlich für alle medizinischen Daten ist der behandelnde Arzt, gebunden an die Schweigepflicht nach § 203 StGB. Sie erhalten aggregierte Kennzahlen ab 20 Personen — genug zum Steuern, zu wenig zum Zuordnen.
Ein Programm, das in der Montage funktioniert, sieht anders aus als eines für die Pflege. Deshalb bauen wir es nicht am Schreibtisch fertig, sondern gemeinsam mit einer kleinen Zahl von Betrieben — und mit den Konditionen, die einer solchen Zusammenarbeit entsprechen.
Welche Kennzahlen erhoben werden, wie der Ablauf in Ihre Schichten passt und wie der Bericht aussieht, den Ihre Geschäftsführung tatsächlich lesen will — das legen wir gemeinsam fest, nicht wir allein.
Kooperationspartner erhalten den Piloten zu Sonderkonditionen und behalten diese für die ersten beiden Vertragsjahre — als Gegenleistung für den gemeinsamen Aufbau.
Sie sehen die Auswertung Ihrer Kohorte vor allen anderen und entscheiden selbst, ob und in welcher Form Ihr Haus als Referenz genannt wird.
Im ersten Schritt sehen wir uns Ihre Fehlzeitenstruktur an und sagen Ihnen offen, ob der Bewegungsapparat bei Ihnen überhaupt der richtige Hebel ist. Das kostet Sie nichts, dauert etwa eine Stunde, und der medizinisch Verantwortliche ist dabei.