Für Mitarbeitende
Ihr Arbeitgeber bezahlt dieses Programm. Er erfährt trotzdem nicht, ob Sie teilnehmen, was bei Ihnen gemessen wurde oder was Ihnen fehlt. Das ist keine Höflichkeitsformel — es ist so gebaut, dass es gar nicht anders geht.
Die Fragen, die Sie wirklich haben
Nein. Weder Ihre Führungskraft noch die Personalabteilung bekommen Teilnahmelisten. Ihr Arbeitgeber sieht nur, wie viele Personen insgesamt teilgenommen haben — und das erst ab 20 Personen in einer Auswertungsgruppe.
Aus dem Programm heraus nicht, weil niemand im Unternehmen Ihre Ergebnisse erhält. Ihre Befunde liegen beim Arzt, geschützt durch die ärztliche Schweigepflicht — deren Bruch ist eine Straftat, nicht bloß ein Vertragsverstoß.
Nein. Die Teilnahme ist freiwillig, Sie können jederzeit ohne Angabe von Gründen aufhören, und es gibt weder einen Nachteil noch eine Prämie. Es gibt bewusst keinen Bonus — damit niemand sich gedrängt fühlt.
Sie bleiben in der ärztlichen Dokumentation, wie bei jedem anderen Arztbesuch auch. Sie können Ihre Unterlagen jederzeit vollständig erhalten. Der Technikpartner arbeitet nur im Auftrag des Arztes und wertet nichts eigenständig aus.
Nein. Der Funktionscheck und die Begleitung sind für Sie kostenfrei. Wird darüber hinaus eine Behandlung nötig, die Ihre Krankenkasse trägt, läuft sie ganz normal über Ihre Versicherung — wir sagen Ihnen vorher, was was ist.
Nein. Am Anfang steht eine fachärztliche Untersuchung durch einen Orthopäden und Unfallchirurgen. Wenn etwas Behandlungsbedürftiges gefunden wird, bekommen Sie eine Behandlung — keine Broschüre.
Was auf Sie zukommt
Beweglichkeit, Kraft, Handkraft, ein paar Fragen zu Beschwerden und zu Ihrer Tätigkeit. Keine Umkleide, keine Blutentnahme, keine Waage vor Publikum. Sie behalten Ihre Arbeitskleidung an.
Sie bekommen Ihre Werte erklärt — verständlich, nicht als Zahlenkolonne. Und eine klare Einordnung: alles im Rahmen, gezieltes Training sinnvoll, oder ärztliche Abklärung empfohlen.
Termin in der Praxis, fachärztliche Untersuchung, ein Plan, der zu Ihrer Arbeit passt — und jemand, der die Umsetzung mit Ihnen durchgeht. Nicht ein Zettel, den Sie allein umsetzen sollen.
Dieselben Tests noch einmal. Sie sehen schwarz auf weiß, ob sich etwas verändert hat. Wenn nicht, ändern wir den Plan — statt Ihnen zu sagen, Sie hätten sich mehr anstrengen müssen.

Die meisten Menschen mit Rückenbeschwerden gehen erst, wenn es nicht mehr geht. Dann ist der Ausfall lang.
Genau deshalb kommen wir zu Ihnen in den Betrieb — statt darauf zu warten, dass Sie einen Termin machen.Warum das für Sie zählt
Beschwerden am Bewegungsapparat nehmen ab etwa 40 deutlich zu. Wer früh gegensteuert, arbeitet später beschwerdefreier — und hat mehr Auswahl, wie lange und wie er oder sie arbeiten möchte.
Wir versprechen Ihnen keine Schmerzfreiheit und keine Wunder. Wir bieten Ihnen eine fachärztliche Einschätzung, einen Plan, der zu Ihrem Alltag passt, und jemanden, der dranbleibt.
Vor jedem Start gibt es eine Informationsveranstaltung im Betrieb, bei der ein Arzt anwesend ist und Sie alles fragen können — auch das Unangenehme. Ihr Betriebsrat bekommt vorab alle Unterlagen.