Das Programm
Ein Premiumprogramm für alle kann sich kein Mittelständler leisten — und es wäre medizinisch auch falsch. Der Einstieg ist deshalb breit und günstig, die Tiefe folgt der ärztlichen Indikation. So landet das Geld bei den 10 bis 20 Prozent der Belegschaft, bei denen es etwas bewirkt.
Baustein 1 · Basis
Zwanzig Minuten pro Person, im Betrieb, ohne Umkleide und ohne Blutentnahme. Ziel ist nicht ein Befundordner, sondern eine Sortierung: Wer ist im Rahmen, wer braucht gezieltes Training, wer braucht einen Arzt.
Alle Verfahren sind wiederholbar und werden bei jeder Folgemessung identisch angewendet — sonst wäre ein Verlauf nicht aussagefähig.

Baustein 2 · Intensiv — der Kern
Für Beschäftigte mit relevanten Beschwerden und für BEM-Fälle mit muskuloskelettaler Ursache. Hier passiert das, was Beratungsangebote und Apps nicht leisten: Ein Facharzt stellt die Indikation, eine Fachkraft führt die Umsetzung.
Das ist kein Marketingdetail. Die einzige unabhängige Bewertung digitaler Corporate-Health-Angebote, die überhaupt zu einem positiven Urteil kam, betraf fachkraftgeführte muskuloskelettale Versorgung — und ausdrücklich nicht die rein app-basierten Varianten derselben Anbieter.
Woher wir das wissenPflichtprozess mit Substanz
Ab sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit in zwölf Monaten müssen Sie ein betriebliches Eingliederungsmanagement anbieten — § 167 Abs. 2 SGB IX. Das Gesetz schreibt den Prozess vor, nicht die medizinische Substanz. Genau die fehlt in der Praxis meistens.
Wir liefern sie: fachärztliche Begutachtung, Belastbarkeitsprofil, Abgleich mit dem tatsächlichen Arbeitsplatz, gestufter Wiedereingliederungsplan und Verlaufskontrollen in Woche 4, 12 und 26.
Einladungsschreiben, Gespräch mit HR, Aktennotiz. Keine medizinische Beurteilung der Belastbarkeit. Der Beschäftigte kommt zurück auf denselben Arbeitsplatz, unter denselben Bedingungen.
Fachärztliche Einschätzung, was die Person konkret leisten kann und was nicht — übersetzt in Anforderungen des realen Arbeitsplatzes, mit einem Plan zur schrittweisen Steigerung und einer Messung, ob es hält.
Baustein 3 · Executive
Klassische Manager-Check-ups sind internistisch geprägt — Labor, Herz, Bildgebung. Der Bewegungsapparat kommt darin kaum vor, obwohl er die häufigste Ursache für längere Ausfälle ist.
Unser Check dreht das um: sportmedizinisch-orthopädische Funktions- und Leistungsdiagnostik mit einem konkreten, umsetzbaren Plan — plus internistisches Basislabor mit ärztlicher Befundung. Ein halber Tag, kein Befundordner.
Wiedermessung nach zwölf Monaten mit identischem Protokoll — damit ein Verlauf entsteht statt einer Momentaufnahme.

Worum es geht
Es ist der Unterschied zwischen einer Fachkraft, die bleibt, und einer Stelle, die Sie neu besetzen müssen.
Finanzierung
Das Produkt ist bewusst zweigeteilt — weil die steuerliche Behandlung von Präventionskursen und ärztlichen Leistungen unterschiedlich ist.
Zertifizierte Bewegungs- und Präventionskurse. Über § 3 Nr. 34 EStG bis 600 € je Beschäftigten und Jahr steuer- und sozialabgabenfrei, sofern die Anforderungen der §§ 20, 20b SGB V erfüllt sind und die Leistung zusätzlich zum Lohn gewährt wird.
Individualmedizinische Leistungen. Wege: betriebliche Krankenversicherung als Sachbezug (bis 50 €/Monat), BEM-Budget, oder — bei Schlüsselpersonen — Einordnung als überwiegend eigenbetriebliches Interesse.
Der Einstieg ist immer ein begrenzter Pilot — nicht weil wir vorsichtig sind, sondern weil Sie danach Zahlen haben statt Versprechen.